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Aufbau des Sattels
Das Grundelement des Sattels ist der Sattelbaum, der meist aus einer
Holz-Stahl-Konstruktion besteht. Verschiedene Metallplatten (z.B.
das Kopfeisen) verstärken den hölzernen Sattelbaum. Inzwischen
wird der Sattelbaum auch aus Kunststoff gefertigt, wodurch der Sattel
leichter wird. Er gibt dem Sattel seine Form und Stabilität.
Am Sattelbaum wird auf beiden Seiten das Sattelschloss angebracht,
das zum Aufhängen der Steigbügel dient. Ebenfalls am Sattelbaum
werden anschließend die Gurtbänder (Strippen) befestigt,
an denen mit Hilfe eines Sattelgurts der Sattel ans Pferd geschnallt
wird. Dann wird er mit einer Hartschaumauflage und Leder überzogen
das ist die Sitzfläche. Als Auflage für den Pferderücken
werden nun von unten die Sattelkissen an den Sattelbaum genäht.
Diese liegen zu beiden Seiten der Wirbelsäule und begrenzen die
so genannte Wirbelsäulenfreiheit. Sie sollte drei bis vier Finger
breit sein. Die Kissen werden mit unterschiedlichen Materialien (Rehhaar,
Karbuck, Schaafwolle oder Kunstfasen) gefüllt. Seitlich der Sattelkissen
werden am Sattelbaum die Sattelblätter angebracht, unter denen
die Begurtung des Sattels läuft. Zum Schluss werden die Schweißblätter
angebracht, über die der Steigbügelriemen läuft.
Der Sattel hat die Aufgabe das Gewicht des Reiters auf den Rücken
des Pferdes zu verteilen. Dabei muss die Wirbelsäule des Pferdes
vom Widerrist bis zum Kuppenansatz frei gehalten werden, damit sie
sich ungehindert bewegen kann. Man spricht von der so genannten Wirbelsäulenfreiheit. |
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